Cellist Giuseppe Mastorna reist von Hamburg nach Florenz, doch über den Alpen gerät er in ein heftiges Gewitter, die Maschine muss notlanden. Für Mastorna beginnt ein fantastischer Horrortripp zwischen Leben und Tod: Ein nie realisiertes Drehbuch von Federico Fellini.

Giuseppe Mastorna landet mitten im Zentrum einer Stadt. Seltsame Dinge geschehen. Menschen nehmen ihn mit an Orte, die ihm bekannt vorkommen und an denen er alte Bekannte und Freunde trifft. Doch – diese Menschen sind alle tot. Mehr und mehr gerät Mastorna in den Strudel von Chaos, Idiotie und Vulgarität, in ein absurdes Zombie-Dasein, in dem sich die Grenzen zwischen Leben und Tod für ihn verwischen. Und schließlich muss er sein eigenes Leben vor den Augen einer absurden Jury Revue passieren lassen.

Dieses Drehbuch, das Federico Fellini zusammen mit drei weiteren Autoren geschrieben hat, ist nie verfilmt worden. Der Produzent lehnte es ab, vermutlich da einem Drehbuch, platzend vor Absurdität, Metaphysik und intellektuellem Anspruch, aber auch politischen Attacken von glühendem Antifaschismus, keine großen kommerziellen Chancen eingeräumt wurden. Regisseur Felix Partenzi hat das Drehbuch wiederentdeckt und seine fantastische Dimension für das Hörspiel genutzt.

Teil 1:

Teil 2:

 

„Die Reise des Giuseppe Mastorna“ Von Federico Fellini, Dino Buzzati, Brunello Rondi und Bernardino Zapponi

Aus dem Italienischen von Maja Pflug
Musik: Henrik Albrecht
Technische Realisation: Jürgen Glosemeyer und Gabriele Neugroda
Regie: Felix Partenzi
Redaktion: Isabel Platthaus
Produktion: WDR 2006

© WDR 3, Hörspiel, 20.1./22.1.2020

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