Die meisten Menschen jener Zeit empfanden die Dampfmaschine nicht als eine segensreiche Neuerung, die dem Menschen die Arbeit erleichtern, sondern als Fluch. Zusammen mit seinem Vater Heinrich und seinem älteren Bruder Paul arbeitet Hermann Brügmann bei Wetter an der Ruhr in einer kleinen Kohlengrube, die der Familie gehört.

Sie haben große Schwierigkeiten, denn die erreichbare Kohle ist fast abgebaut. Um mehr zu fördern, müßten sie tiefere Stollen anlegen, aber dann würde auch mehr Wasser in die Grube eindringen, das sie mit dem von einem Pferdegöpel angetriebenen Schöpfwerk nicht entfernen könnten. Hermann, der für alles Neue aufgeschlossen ist, möchte für die Grubenentwässerung eine Dampfmaschine anschaffen, stößt aber auf den heftigen Widerstand seines Vaters und Bruders, denen ein solches „Teufelsding“ zu gefährlich und zu kostspielig ist.

„Die Maschine kommt“

Von Alfred Prugel
Regie: Hans Tügel
Redaktion: Thomas Leutzbach
Produktion: NDR 1965

© WDR 3, Hörspiel, 23.8.2018

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