Hörspiel: „Der Gesang der Schildkröten“ Nach dem gleichnamigen Roman von Javier Tomeo

Im Frühling muss er hinaus an die frische Luft und mit den Tieren sprechen. In einem Dorf auf dem kargen spanischen Land hat er ein Haus geerbt. Die Gespräche mit den Tieren und die Zeichen des Frühlings hält er im Tagebuch fest. Seltsame Wahrnehmung: Die Tiere und Menschen behaupten, es sei Winter. Die Dorfbewohner machen sich ihren Vers auf den Nachbarn, nur der Schmied Juan bleibt ein treuer Besucher.

„Der Gesang der Schildkröten“ Nach dem gleichnamigen Roman von Javier Tomeo

Aus dem Spanischen von Fritz Rudolf Fries
Mit: Matthias Walter, Horst Bollmann, Christian Gaul, Maximilian Wigger, Axel Wandtke, Kathrin Angerer, Rolf Marnitz, Fred Grätz
Musik: Christoph Baumann
Hörspielbearbeitung und Regie: Barbara Liebster
(Produktion: DLR 2003)

Javier Tomeo, (1932 —2013) geboren in Quicena, einem kleinen Ort in der spanischen Provinz Huesca, studierte Rechtswissenschaften und Kriminologie an der Universität von Barcelona und arbeitete für einen internationalen Schreibmaschinenhersteller. 1967 veröffentlichte er seinen ersten Roman, seither wurde sein Werk in zahlreiche Sprachen übersetzt. 1994 wurde er mit dem renommierten Premio Arag6n ausgezeichnet. Tomeo lebte bis zu seinem Tod 2013 als freier Schriftsteller in Barcelona.

© SWR 2, Hörspiel, 23.6.2019

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