Hörspiel: „Bernarda Albas Haus“ Nach einer Frauentragödie in spanischen Dörfern von Federico García Lorca

Längst erwachsen, sind sie doch Kinder, über die die Mutter uneingeschränkt herrscht: Bernarda Albas Töchter. Die älteste, Angustias, ist fast 40, die jüngste, Adela, 20 – fiebern vor Liebeshunger. Doch was sind die Liebessehnsüchte gegen das Verdikt einer hartherzigen Mutter?

„Kinder haben kein anderes Recht als zu gehorchen“, sagt Bernarda und bestimmt, dass Angustias heiratet, wenn die Trauerzeit über den Tod des Vaters vorüber ist. Doch dann setzt sich ein Drama in Gang, das blutig endet.

Schweigen soll von nun an im Haus herrschen, kein Wort darf nach außen dringen.

 

„Bernarda Albas Haus“ Nach einer Frauentragödie in spanischen Dörfern von Federico García Lorca

Aus dem Spanischen von Enrique Beck
Mit: Aenne Kersten, Elsa Pfeiffer, Ingeborg Engelmann, Liselotte Köster, Edith Heerdegen u. a.
Hörspielbearbeitung und Regie: Cläre Schimmel
(Produktion: SDR 1953)

Federico Garcia Lorca, (1898 — 1936) geboren in Fuente Vaqueros, Andalusien, gestorben nahe Granada. Absolviert nach dem Studium eine Ausbildung als Musiker. 1918 erscheint sein erstes Buch »Impressionen und Landschaften«. 1929 reist der Dichter nach New York, wo der weltberühmte Lyrikband »Dichter in New York« entsteht. Ab 1931 steht er im Dienst der regierenden Republikaner in Spanien. Zeitgleich zum Beginn des spanischen Bürgerkriegs 1936 schließt er die Arbeit an seinem Hauptwerk »Das Haus von Bernarda Alba« ab.

© SWR 2, Hörspiel, 10.6.2019

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