Hörspiel: „Berlin Alexanderplatz“ Nach Alfred Döblin

Berlin, Ende der 1920er Jahre: Franz Biberkopf wird aus dem Zuchthaus entlassen, er hat sich fest vorgenommen, ein rechtschaffenes Leben zu führen. So besorgt er sich einen Gewerbeschein und verkauft am Alexanderplatz Zeitungen. Durch falsche Freunde gerät er aber schnell wieder auf die schiefe Bahn.

Nach einem Einbruch, den er gemeinsam mit Reinhold und anderen verübt, wird er von Reinhold aus dem Auto geworfen, überfahren und verliert dabei seinen rechten Arm. Dennoch will er weiterhin mit der Bande arbeiten. Seine Freundin Mieze warnt ihn vor Reinhold, jedoch ohne Erfolg. Dann nötigt Reinhold Mieze zu einer Autofahrt ins Grüne und das Unheil nimmt erneut seinen Lauf…

BESETZUNG: WILLI NARLOCH, GINA PRESGOTT, HANS-JOACHIM HANISCH U.A.

REGIE: HANS KNÖTZSCH TON: JUTTA KAISER U. GUNHILD BAUDACH

PROD.: RUNDFUNK DER DDR 1963 LÄNGE: 73´02

Alfred Döblin (1878-1957), nach dem Studium der Neurologie und Psychiatrie 1914-18 Militärarzt. 1933 Emigration nach Paris, 1940 in die USA; 1945 Rückkehr nach Deutschland, 1953 Paris, 1956 Deutschland. Sein Roman „Berlin Alexanderplatz“ erschien 1929, Döblin bearbeitete ihn mit Max Bing fürs Hörspiel, Sendung 1930. Nach dem Krieg wurden fünf weitere Hörspielversionen von „Berlin Alexanderplatz“ produziert.

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