Hörspiel „Als ich Charles war“ von Fabrice Melquiot

Eine Karaokebar in der Bourgogne. Wie jeden Freitagabend interpretiert der Landmaschinenvertreter Charles die Chansons seines geliebten Idols Charles Aznavour. Doch an diesem besonderen Abend singt er für seine andere große Liebe: Maryse. Sie verlässt ihn an diesem Abend. Es ist ihr 20. Hochzeitstag.

Charles ist fassungslos. Wie konnte ihm diese Liebe, an deren Vollkommenheit er unerschütterlich glaubt, abhanden kommen? Ein Hörspiel wie ein Chanson, das dem großen Gefühl auf wahrhaftige Weise nachspürt – wild und bodenständig zugleich. Dies gelingt nicht zuletzt dank Jürgen Tarrach, den man hier als Schauspieler und als Chansonnier erlebt.

„Als ich Charles war“ von Fabrice Melquiot

Aus dem Französischen von: Frank Weigand
Regie: Steffen Moratz
Besetzung: Charles (Jürgen Tarrach), Maryse (Meriam Abbas), Zabou / Margareth (Natascha Meyer), Karine (Sandra Gerling), Quentin (Matti Krause), Amédée (Peter Kurth), François/Didier (Andreas Leupold), Charles Aznavour (Peter Matic), Gast (Sebastian Röhrle)
Ton: Burkhard Pitzer-Landeck
Produktion: SR / Deutschlandradio Kultur 2014

Fabrice Melquiot, geboren 1972 in Savoyen, Autor von Theaterstücken und Hörspielen. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. 2008 Theaterpreis der Académie Française für sein Gesamtwerk, das bislang rund 50 Stücke umfasst. In deutscher Sprache „Der Gesichtswäscher“ (SR 2004).

© SR 2, Hörspielzeit, 25.11.2018

Danke, das Du meinen Beitrag kommentieren möchtest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.