Hörspiel: „alles, aber anders“ 12 Miniaturen über Eva Hesse Von Ulrike Haage

„Vielleicht stellen Worte die beste Möglichkeit zu kommunizieren dar, aber ich war nicht in der Lage das zu erreichen.“ Tagebücher, Listen, Werktitel sind Grundmaterial des Hörstücks über Eva Hesse (1934-1970), eine der wichtigsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.

 

Die 1936 in Hamburg als Kind jüdischer Eltern geborene Künstlerin emigrierte 1939 mit ihrer Familie in die USA. Sie studierte Kunst in New York. Anfangs beeinflusst durch das Werk Marcel Duchamps, findet sie bald zu einem eigenständigen künstlerischen Ausdruck. Sie experimentiert mit Stoffen, Latex, Seilen, Polyesterharz, Fiberglas und mit sich zersetzenden Materialien. 1970 stirbt sie mit 34 Jahren an einem Gehirntumor. Werkteile von Eva Hesse wurden postum auf der documenta 1972 und 1977 gezeigt.

Die Produktion von Ulrike Haage folgt dem Grundgedanken und der Materialbesessenheit Eva Hesses und transformiert die Sinnlichkeit ihrer Skulpturen und ihrer Materialien unmittelbar ins Akustische.

„alles, aber anders“ 12 Miniaturen über Eva Hesse
Von Ulrike Haage
Komposition und Regie: Ulrike Haage
Mit: Anna-Lena Zühlke, Cristin König, Ingo Hülsmann
Ton: Philip Reitberger
Produktion: BR 2008
Länge: 53’44

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