Hörfunktipps KW 16 Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk Nova

Montag, 16. April 2018

Musik-Panorama · 21.05 – 22.50 Uhr · Deutschlandfunk

6. Raderbergkonzert 2017/18

„Lieder, die ich liebe!“

Michelle Breedt singt Werke von Edward Elgar, Franz Schubert, Johannes Brahms u.a.

Michelle Breedt, Mezzosopran

Wolfram Rieger, Klavier

Das Publikum der Wiener Staatsoper oder der Bayreuther Festspiele liebt die Strahlkraft ihrer Stimme. Doch Michelle Breedt selbst liebt auch das kleinere, intime Format des Liederabends. Beim Auftritt im Deutschlandfunk Kammermusiksaal interpretierte sie gemeinsam mit ihrem langjährigen Klavierpartner Wolfram Rieger ihre ganz persönlichen Lieblingslieder.

 

Länderreport · 13.05 – 14.00 Uhr · Deutschlandfunk Kultur

Vollbeschäftigung in Eichstätt

Arbeitgeber suchen verzweifelt Mitarbeiter

Von Susanne Lettenbauer

In Eichstätt, rund 100 Kilometer nördlich von München, herrscht seit Langem quasi Vollbeschäftigung: Die Arbeitslosenquote liegt bei etwas über einem Prozent. Das ist bayernweit Rekord. Was die meisten Eichstätter freut, bereitet den kleinen Betrieben in der Kreisstadt Probleme: Sie suchen händeringend Mitarbeiter – meist erfolglos. Also ist Kreativität gefragt.

 

Kriminalhörspiel · 21.30 – 22.30 Uhr · Deutschlandfunk Kultur

Matildas letzter Sommer

Von Mary Wesley

Bearbeitung: Andrea Czesienski

Deutschlandfunk Kultur 2018/ca. 59’

(Ursendung)

Das Cottage ist tadellos geputzt und aufgeräumt, die letzten Briefe sind geschrieben, Matilda hat alles geregelt. Doch weil Jugendliche ihren Lieblingsstrand belagern, wo Matilda ihrem Leben ein Ende setzen wollte, muss sie sich die Zeit bis zur nächsten Flut im nahegelegenen Hafenstädtchen vertreiben. Hier läuft ihr der polizeilich gesuchte Muttermörder Hugh Warner über den Weg. Mit dem Entschluss, dem jungen Mann Zuflucht zu gewähren, beginnt für die lebensmüde Mittfünfzigerin ein letztes, großes Abenteuer, schmerzhaft und schön.

 

Dienstag, 17. April 2018

Das Feature · 19.15 – 20.00 Uhr · Deutschlandfunk

Herd. Heimat. Hass. Über die Verlockungen rechten Denkens (2/5)

Renegaten, Konvertiten, Überläufer – Zur Wanderung von Intellektuellen aus dem linken ins rechte Lager

Von Markus Metz und Georg Seeßlen

Deutschlandfunk 2018

Konvertiten kennt man aus dem Feld der Religionen und Konfessionen: Sie ändern mitsamt dem Glauben auch ihre Lebenseinstellung und ihr Weltbild. Die Figur des Konvertiten gibt es aber auch in der Politik: die Bewegung vom demokratisch, modern und links eingestellten Intellektuellen hin zum Rechtsextremismus, zum nationalistischen, völkischen und militaristischen Denken. Schlüsselbegriffe dieser Art des Konvertierens sind immer Nation, Volk, Geschlecht und Kultur.

(Teil 3 am 20.4.2018)

Alte Musik · 22.00 – 22.30 Uhr · Deutschlandfunk Kultur

Werke von Mönch von Salzburg, Guillaume Du Fay

Magister Grimace und Francesco Landini/Oswald von Wolkenstein

Ensemble Les haulz et les bas

Anlässlich der Feierlichkeiten zum Konzil von Konstanz hat das Ensemble Les haulz et les bas ein Programm zusammengestellt, das die Bläsermusik der Alta Capella repräsentiert, wie sie während des Konzils vor 600 Jahren erklungen sein könnte.

 

Mittwoch, 18. April 2018

Querköpfe · 21.05 – 22.00 Uhr · Deutschlandfunk

Kabarett, Comedy & schräge Lieder

Bin ich eine Tulpe?

Die Schweizer Slammerin und Multikünstlerin Lara Stoll

Ein Porträt von Anja Buchmann

Eine Frau, die minutenlang die Worte ‚deine Mutter‘ in verschiedenen Gefühls- und Stimmlagen intoniert und sich dabei auch mal auf dem Boden wälzt; eine Frau, die in einem Musikvideo Tulpennamen aufzählt: Das und noch vieles mehr ist Lara Stoll. In ihrem inzwischen zweiten Bühnenprogramm mit Slam-Texten und Musik ,Krisengebiet 2 – Electric Boogaloo’ eilt die Künstlerin von den Themen (Schweizer) Politik über Margarine bis zu Tod und Helene Fischer. In nicht wertender Reihenfolge. Und natürlich macht ihr abgedreht-ironisches Mundwerk auch vor sich selbst nicht halt.

Kakadu. Musiktag · 15.05 – 15.30 Uhr · Deutschlandfunk Kultur
U.a. Alle 25 Jahre Staubwischen
Orgelputzen im Berliner Dom
Von Sandra Voss
Die große Sauerorgel im Berliner Dom ist in die Jahre gekommen. Abgesackte Prospektpfeifen, brüchiges Leder an den Bälgen, verschmutzte Holzoberflächen am Äußeren des Instrumentes. Da braucht es eine große Renovierungs- und Putzaktion. Im Januar wurde die Orgel eingerüstet. Jede Vertäfelung, jede kleinste Schnitzerei, jedes vergoldete Teil musste entstaubt werden. Nach dem Abstauben wurden die Pfeifen neu lackiert. Eine sehr aufwendige Arbeit. Doch nun spielt sie wieder, die große Berliner Domorgel.

 

Donnerstag, 19. April 2018

Marktplatz · 10.10 – 11.30 Uhr · Deutschlandfunk

Mobilfunktarife

Von Gigabytes, Freiminuten und Vertragslaufzeiten

Hörertel.: 0 08 00-44 64  44 64

marktplatz@deutschlandfunk.de

Gute Zeiten für Smartphone-Besitzer: Die Preise für Telefonieren und Internet-Surfen sind so niedrig wie noch nie. Egal ob als günstiger Prepaid-Pauschaltarif oder als klassischer Vertrag. Vor allem die Konkurrenz von Billigmarken drückt die Preise. Doch was taugen die Billigangebote an der Supermarktkasse und für wen ist ein klassischer Mobilfunkvertrag bei einem der drei großen Netzbetreiber Telekom, Vodafone und O2 die bessere Wahl?

Zeitfragen. Feature · 19.30 – 20.00 Uhr · Deutschlandfunk Kultur

Macht Windkraft krank?

Grüne Energie in der Kritik

Von Heinz-Jörg Graf

Etwa 800 Bürgerinitiativen protestieren in Deutschland gegen den weiteren Ausbau von Windenergieanlagen. Sie verschandelten die Landschaft und ständen zu dicht an Wohnhäusern, gefährdeten so die Gesundheit von Menschen. Besonders schädlich sei niederfrequenter Schall, der von den Anlagen ausgehe und zahlreiche Beschwerden auslöse. Was ist dran an der Kritik? ‚Zeitfragen‘ spricht mit Ärzten und Betroffenen und setzt sich mit Studien auseinander, die Pro und Contra behaupten. Übertreiben Betroffene? Sind sie gar Simulanten wie manche Betreiber von Windkraftanlagen sie gern darstellen? Oder hat die Windkraft tatsächlich das Zeug, nicht nur Strom, sondern auch Krankheiten zu generieren?

 

Freitag, 20. April 2018

Das Feature · 20.10 – 21.00 Uhr · Deutschlandfunk

Herd. Heimat. Hass. Über die Verlockungen rechten Denkens (3/5)

In Rechter Gesellschaft – Versuch einer Kommunikation mit der Neuen Rechten

Von Sammy Khamis

Deutschlandfunk 2018

Sie bezeichnen sich selbst als Avantgarde. Sie setzen auf straffe Organisation und sind Teil einer europäischen ‚Reconquista‘. Die sogenannte Neue Rechte ist nicht neu, aber viele ihrer Akteure sind es. Einer ist 26 Jahre alt, hat einen Universitätsabschluss, ist Mitglied mehrerer Burschenschaften und bestens vernetzt: Philip Stein. Das Feature versucht nicht nur die Annäherung an einen Akteur dieser vermeintlichen Avantgarde, um darüber die Bruchlinien zu vermessen, die mitten durch die Gesellschaft gehen. Es macht auch die Annäherung selbst zum Thema: Kann/darf/soll man mit der Neuen Rechten sprechen? Und wenn ja, wie?

(Teil 4 am 24.4.2018)

Einstand · 22.00 – 22.30 Uhr · Deutschlandfunk Kultur

Komponieren kann jeder!

Querklang – ein Schulprojekt der MaerzMusik

Von Cornelia de Reese

Muss ich ein Instrument spielen können, um selbst Musik komponieren zu können? Nein! Das beweist das Schulprojekt Querklang, das gemeinsam mit Komponisten und jungen Kompositionsstudierenden Berliner Klassen besucht. Im Unterricht erfahren Schüler in Experimenten, wo überall der Klang stecken kann: im bloßen Anschlagen von Heizungskörpern und auch beim Antippen der Gitarrensaiten, die mit Büroklammern präpariert sind. Wenn verschiedene Klangmomente gefunden sind, wird mit ihnen experimentiert, es wird arrangiert und schließlich komponiert – bis ein eigenes Werk entstanden ist.

 

Samstag, 21. April 2018

 

Hörspiel · 20.05 – 22.00 Uhr · Deutschlandfunk

@WONDERWORLD – The Story of Alice and Bob

Von wittmann/zeitblom

Deutschlandfunk/SWR 2018/61‘21

Fake-Tweets. Demokratie-Drift. Plastic Planet. Kapitalozän. Humanoide als Leiharbeiter. Self Care und Terrorattacken. Künstliche Intelligenz und Klimadesaster. Die Zukunft ist schon da. Sie ist bloß noch nicht gleichmäßig verteilt. Auf einer Tour de Force durch WONDERWORLD, unser Zeitalter zwischen analoger und digitaler Wirklichkeit, spannen wittmann/zeitblom einen Bogen von den Minima Moralia zur radikal geistesgegenwärtigen Maschinenphilosophie Martin Burckhardts, von Marinettis Dynamismus zum Echtzeitdasein digitaler Nomaden, von Richard Sennetts Handwerk zum Phänomen der Co-Working-Community, von poetischer Introspektion zu Kenneth Goldsmiths Sprachmanagement im digitalen Zeitalter, von Gemma Rays elegischem Pop Noir zum metastatischen Wuchern elektronischer Soundblocks.

Lange Nacht · 0.05 – 3.00 Uhr · Deutschlandfunk Kultur

Glühend verehrt, schmerzlich entzaubert

Eine Lange Nacht über Vorbilder in der Musik

Von Sylvia Systermans

Sie sind Meister ihres Fachs und faszinierende Persönlichkeiten. Als Vorbilder fördern und fordern sie mit kompromisslos kritischem Blick und sind ihren Schülern starke Gefährten auf dem Weg zur eigenen Profession. Doch nicht jeder, der lehrt, ist auch zum Vorbild berufen. Die Bratschistin Monika Henschel, die Cellistin Tanja Tetzlaff, die Geigerin Carolin Widmann, der Pianist Lars Vogt sowie die Trompeter Markus Stockhausen und Manfred Schoof erinnern sich an Vorbilder, die für sie prägend waren. Die ‚Lange Nacht‘ wird ab 23.05 Uhr auch im Deutschlandfunk gesendet.

 

Sonntag, 22. April 2018

Zwischentöne · 13.30 – 15.00 Uhr · Deutschlandfunk

Musik und Fragen zur Person

Die Schriftstellerin Deborah Feldman im Gespräch mit Joachim Scholl

,Unorthodox’ – so heißt ihr millionenfach verkauftes Buch, so lebt die gebürtige Amerikanerin Deborah Feldman inzwischen in Berlin. Geboren 1986, wuchs Deborah Feldman in einem ultraorthodoxen jüdischen Umfeld in New York auf. Mit 17 musste die Tochter eine arrangierte Ehe schließen, bekam einen Sohn und begann heimlich zu studieren und zu schreiben. Schließlich blieb nur die Flucht, Deborah Feldman zog nach Berlin, der Welterfolg von ,Unorthodox’ verschaffte ihr die Möglichkeit, in Unabhängigkeit zu leben. Von diesem neuen freien und von ihrem alten bedrängten Leben wird Deborah Feldman in den ,Zwischentönen’ erzählen.

Konzert · 20.03 – 22.00 Uhr · Deutschlandfunk Kultur

Philharmonie Berlin

Aufzeichnung vom Nachmittag

Werke von Benjamin Britten, Franz Liszt und Thomas Adès

Christianne Stotijn, Mezzosopran

Simon Keenlyside, Bariton

Kyrill Gerstein, Klavier

Rundfunk-Sinfonierochester Berlin

Leitung: Thomas Adès

Totentänze in Musik – die Kommentare auf Krieg und Zerstörung sind. Adès nimmt die Worte eines großen Frieses der Lübecker Marienkirche zur Grundlage, Britten bezieht sich in seinem Requiem auf die Zerstörungen der englischen Stadt Coventry im Zweiten Weltkrieg.

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