Das Kaiser-Quartett hat seine eigene Nische gefunden. Haydn? Beethoven? Schubert? Klar, das könnten die vier studierten Musiker aus Hamburg sicher auch spielen. Stattdessen arbeiten sie mit einem kultigen Multitalent wie dem Pianisten Chilly Gonzales, einer Indie-Band wie Kettcar oder einem Jazzmusiker wie Gregory Porter zusammen.

In diesem Jahr ist ihr Solodebüt als Streichquartett erschienen. Die Titel der durchweg selbst komponierten Stücke wie „Großraumdisko“, „Stresstest“ oder „Skate“ weisen schon darauf hin, dass hier die Grenzen des üblichen Streichquartett-Repertoires ein ganzes Stück erweitert werden. Ist das Neue Klassik? Jazz? Pop? Vielleicht einfach im besten Sinne freie Musik für offene Ohren! Die haben sie bei ihrem Konzert in Frankfurt präsentiert.

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Adam Zolynski, Violine
Jansen Folkers, Violine
Ingmar Süberkrüb, Viola
Martin Bentz, Violoncello

(Aufnahme vom 21. Oktober 2019 aus der Brotfabrik)

© HR 2, Hörbar, 5.12.2019

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