„Warum nur spielen, was wir kennen und verstehen?“ Die Geigerin Patricia Kopatchinskaja schafft es zwar, auch Beethovens Violinkonzert so zu spielen, dass man es nicht mehr zu kennen glaubt, doch das bekannte Repertoire ist für die Universalmusikerin noch lange nicht alles.

Zu den Werken, die Mark Anthony Turnage, Helmut Oehring oder Michel van der Aa für sie schrieben, kommt jetzt ein neues hinzu. In der Konzertreihe »Musik der Zeit« bringt sie das für sie komponierte Violinkonzert von Márton Illés zur Uraufführung. Vorab macht sie aber noch als Gastmoderatorin einen Abstecher ins Studio – mit einer persönlichen Auswahl, in der sich ihre Entdeckungslust spiegelt.

© WDR 3, Studio Neue Musik, 5.1.2020

Musikliste:

Galina Ustwolskaja »Dies Irae« (1972 – 73) für acht Kontrabässe
Ludus Gravis / Holzwürfel und Klavier
Marino Formenti / Leitung und Klavier

Michael Hersch »Violin Concerto« (2015)
Patricia Kopatchinskaja / Violine
International Contemporary Ensemble
Tito Muñoz / Leitung

György Kurtág »Kafka-Fragmente« (1987) für Sopran und Violine
Patricia Kopatchinskaja / Stimme und Violine

Márton Illés »Rajzok« (2013) für Streichquartett
Asasello Quartett

György Ligeti »Violinkonzert« (1990 – 93)
Patricia Kopatchinskaja / Violine
HR-Sinfonieorchester
Peter Eötvös / Leitung

Francisco Coll »Four Iberian Miniatures« (2014) für Violine und Orchester
Augustin Hadelich / Violine
Britten Sinfonia
Thomas Adès / Leitung

Boris Yoffe »aus dem Quartettbuch « (1995)
Rosamunde Quartett

Am Mikrofon: Patricia Kopatschinskaja

Danke, das Du meinen Beitrag kommentieren möchtest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.