Henry James „Es ist besser, die Kunst zu verfeinern, als eine Leidenschaft“

In der angelsächsischen Welt ist die Popularität des Schriftstellers Henry James ungebrochen, während er in Deutschland vorübergehend ein wenig in Vergessenheit geraten war. Doch neue Übersetzungen leiteten eine James-Renaissance ein.

Mit Verena Auffermann, Heinz Ickstadt und Paul Ingendaay

Doch neue Übersetzungen bei verschiedenen Verlagen sowie die Verfilmungen einiger seiner Romane (zuletzt 2012 „Das Glück der großen Dinge“ nach dem Roman „Maisie“) leiteten eine James-Renaissance ein, die weiter anhält.

Es sind verschiedene Dinge, die die Faszination seines Werkes ausmachen. So gilt der Schöpfer von „Daisy Miller“, „Porträt einer jungen Dame“, „Die Drehung der Schraube“ oder „Die Aspern-Schriften“ wegen seiner psychologisch vielschichtigen Frauenporträts und seiner komplexen und anspielungsreichen Sprache bereits als moderner Erzähler.

Und der häufig beschriebene Gegensatz zwischen der alten und der neuen Welt, zwischen Europa und den USA, spiegelt sich im Leben des in New York geborenen Schriftstellers, der viel durch Europa reiste, in Paris lebte und sich später in England niederließ.

Über die anhaltende Popularität des amerikanischen Schriftstellers Henry James spricht Dorothea Westphal mit Verena Auffermann, Heinz Ickstadt und Paul Ingendaay.

 

© Deutschlandfunk Kultur, Literatur, 22.4.2018

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