„Frauen übernehmen die Macht im Jazz – zumindest in Deutschland!” So kündigte Paul Zauner, Leiter der österreichischen Inntöne, augenzwinkernd die Bassistin Hendrika Entzian an. Tatsächlich geriet ihr Auftritt zum Höhepunkt des ländlichen Festivals.

Mit Karsten Mützelfeldt

Hendrika Entzian hatte zuvor nur Gutes über das rustikale Kleinod im Innviertler Sauwald gehört. Die einzigartige Atmosphäre auf dem Vierkanthof, die exzellente Akustik in der hohen, hölzernen Konzertscheune und nicht zuletzt Entzians Auftritt machten ihr Debüt bei den Inntönen zu einem rundum gelungenen Ausflug ins jazzmusikalische Landleben. Die in Kiel geborene Musikerin, die seit dem Studium in Köln lebt, war im Februar dieses Jahres mit dem WDR-Jazzpreis in der Sparte Komposition ausgezeichnet worden. An Pfingsten präsentierte sie nun im oberösterreichischen Diersbach ihr exzellentes Quartett – mit dem irischen Saxofonisten Matthew Halpin, dem deutschen Pianisten Simon Seidl und dem Schweizer Schlagzeuger Silvio Morger.

Hendrika Entzian Quartett

Hendrika Entzian, Kontrabass
Matthew Halpin, Saxofon
Simon Seidl, Piano
Silvio Morger, Schlagzeug

Aufnahme vom 19.5.2018 beim Festival Inntöne Diersbach/Österreich

© Deutschlandfunk, Jazz Live, 21.8.2018

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