Er war selbst Orgelbauer – aber sein Interesse an musikalischen Fragen ging weit darüber hinaus. Der Literat Hans Henny Jahnn fühlte sich vor allem zur Musik der Renaissance und des frühen Barock hingezogen.

Von Jens Hagestedt

Komponisten wie Vincent Lübeck, Dietrich Buxtehude und Samuel Scheidt waren ihm sehr vertraut, ihre Werke schienen ihm erfrischend unpathetisch, besser noch: „abstrakt“. Eine Tugend, die Jahnn gelegentlich auch bei Mozart wiederfindet oder auch in Musik für mechanische Instrumente. Was genau bedeutet dieses Abstrakte in der Musik? Der Essay findet Antworten in Jahnns Schriften und ihren biografischen Hintergründen.

 

© SWR 2, Essay, 5.11.2017

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