Hanna Hartman: Crush/Törst // Zwei prämierte Klangkunst-Arbeiten der schwedischen Künstlerin Hanna Hartman.

„Crush“ wurde mit der Palma Ars Acustica 2018 ausgezeichnet. „Törst“ gewann den renommierten französischen Hörspielpreis Prix Phonurgia Nova 2016.

 

„Crush“ wurde mit der Palma Ars Acustica 2018 ausgezeichnet. Der Preis wird von der EURORADIO Ars Acustica Gruppe vergeben, einem Zusammenschluss europäischer Klangkunst-Redaktionen, die sich seit 1989 einmal im Jahr treffen, um neue Entwicklungen in der Radiokunst zu diskutieren. Hanna Hartman zur Auszeichnung: „Als ich ein Kind war, hat mir der öffentliche Rundfunk Türen zu neuen magischen Welten geöffnet. Ich bin so geehrt und glücklich.“
„Törst“ gewann den renommierten französischen Hörspielpreis Prix Phonurgia Nova 2016. Hartman beschäftigt sich darin mit dem Klang des Wassers, vom Quellenplätschern bis zum Wellenrauschen. Wasser ist Musik in unseren Ohren. Wie aber klingt es, wenn das kostbare Nass versiegt? Hanna Hartman hat sich an Orte begeben, die seit langem unter akutem Wassermangel leiden. Mit ihren Mikrofonen taucht sie ein in Wasserleitungen, Brunnen und Bewässerungsanlagen. Statt Sprudeln und Rauschen erklingt dort nun Pfeifen, Zischen und Röcheln. Hartmans akustische Suche nach Trinkbarem fördert eine beunruhigende Klangwelt zutage.

Hanna Hartman: Crush
Schwedischer Rundfunk 2018

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Hanna Hartman: Törst
DKultur 2011

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Hanna Hartman, geb. 1961 in Schweden, lebt und arbeitet in Berlin. Studierte Theater- und Literaturwissenschaft, Radio, Interactive Media und elektroakustische Musik. Weitere Auszeichnungen unter anderem Karl-Szcuka-Preis 2005, Prix Phonurgia Nova 2006. Weitere Klangkunst-Produktionen unter anderem „FRACTURE“ (Deutschlandradio 2016), „Black Bat“(Deutschlandradio 2014), „Message from the Lighthouse“ (Sveriges Radio 2009), „His Masters Voice“ (Art’s Birthday, Sveriges Radio Stockholm 2007).

© Bayern2, hör!spiel!art.mix, 29.3.2019

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