Hank Crawfords wichtigster Beitrag zum Jazz ist ein sofort identifizierbarer, souliger Sound auf dem Altsaxofon, intensiv und flexibel für verschiedene musikalische Zusammenhänge.

Mit Hans W. Ewert

In jungen Jahren spielte Hank Crawford (1934-2009) mit Ike Turner, Bobby „Blue“ Bland und anderen Rhythm & Blues-Größen. Berühmt machte ihn die Ray Charles Band, wo er zunächst Bariton- und später Altsaxofon spielte. Die Erfahrungen, die er hier sammelte, schlugen sich in einem sehr individuellen, kraftvollen Sound nieder. In den 1960er Jahren nahm Crawford eine Serie von Soul-Jazz-Platten auf, auf die seine Reputation in der Jazzszene gründete. Nach einigen kommerziellen Ausrutschern kehrte er in den 1980er-Jahren in den engeren Zirkel des Jazz zurück, und blieb bis zu seinem Tod im Jahr 2009 aktiv als Arrangeur, Komponist und Solist. Hans W. Ewert präsentiert in WDR 3 Jazz & World eine Auswahl aus Crawfords umfangreicher Diskographie.

Manuskript

© WDR 3, Jazz & World, 16.1.2017  

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