Musikkritik ist wohl nicht en vogue. Ihr Vokabular verschreckt. Der Musikkritiker gilt als Spielverderber, der nicht mehr passen will zum routinierten Infotainment namens Feuilleton.

Von Torsten Möller

Jenseits mancher Vorurteile aber schlägt der Essay Schneisen in einem wuchernden Geäst von Werten, Widersprüchen, historischen Wandlungen. Kritik hat nicht ausgedient. Wo Journalismus zur Dienstleistung verkommt, kann sie Einspruch erheben. Nicht nur in Form eines Verrisses, sondern als überzeugend-differenzierter Beitrag, der vor allem eines leisten kann: Musik sprachlich neu zu entdecken, auf einen aktuellen Prüfstand zu stellen.

 

Manuskript PDF

© SWR 2, Essay, 5.11.2018

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