„Gram“ Der unbekannteste einflussreiche Musiker der Pop-Geschichte. Von Tom Noga

Gram Parsons. Geboren 1946 als Cecil Ingram Connor III., starb mit nur 26 Jahren den Rockstar-Drogentod. Und doch wurde er zur Inspiration für ganze Musiker- Generationen. Parsons war Mitglied der Byrds und der Flying Burrito Brothers, ein guter Freund der Rolling Stones und er gilt als Erfinder des „Country Rock“ – dennoch berufen sich auch heute noch Musiker aller Genres auf ihn, darunter Stars wie Beck, Ryan Adams, Norah Jones, die Foo Fighters oder die Nine Inch Nails.

 

Und so einflussreich Parsons war, so abenteuerlich verlief sein kurzes Leben. Die reiche Südstaatenfamilie brach früh auseinander. Noch ehe Gram erwachsen war, erschoss sich sein Vater und seine Mutter starb an Leberzirrhose. Er selbst wurde mit einem Cocktail aus Heroin, Aufputschmitteln und Whisky im Blut tot im Joshua Tree Motel aufgefunden – noch bevor er den berüchtigten 27. Geburtstag erreicht hatte.

Sein Leichnam wurde von seinem Tour-Manager entwendet und in Joshua Tree verbrannt. Und aus dem mythischen Hippie-Mekka wurde ein Pilgerort für Gram Parsons-Fans, die dort noch heute ihren „Grievous Angel“ beweinen.

 

„Gram“ Von Tom Noga
Regie: Thomas Leutzbach
Produktion: WDR 2015/53’
Redaktion: Natalie Szallies

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