„Gerechtigkeit für alle“ Wildes Denken begrüßt die Morgenröte einer besseren Welt

Nur der Tod ist gerecht – eine der dümmsten Plattitüden, die es gibt. Massenmörder sterben hochbetagt im Bett, Freunde und Kollegen hingegen raffen Krebs und seltene neurodegenerative Krankheiten im besten Alter hinweg. Wir hatten uns noch so viel zu sagen, so viel gemeinsam zu erledigen.

Wildes Denken, zwar heillos verstrickt in zahllose Sachzwänge, nimmt die brachiale weltumspannende Ungerechtigkeit nicht mehr hin – wohl wissend, dass seit Jahrtausenden über Gerechtigkeit debattiert wird, und trotzdem die Erfolge überschaubar sind. Aber hier gilt – wie so oft – die Achternbusch’sche Maxime: „Du hast keine Chance, aber nutze sie.“ Insofern gilt ab morgen: Gerechtigkeit für alle – hier und jetzt. Wildes Denken will eines der sechs gerechten Magazine sein, ohne die das Radio sofort untergeht.

 

© Bayern 2, Nachtstudio, Wildes Denken, 27.11.2018

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