„Geige ohne Grenzen“ In memoriam Didier Lockwood

Im Februar ist der bedeutende französische Violinist Didier Lockwood nur eine Woche nach seinem 62. Geburtstag an einem Herzinfarkt gestorben. Der Sohn eines Geigen-Professors wurde von Stephane Grappelli entdeckt und gefördert. Musikalisch wollte sich Didier Lockwood nie festlegen.

Von Ssirus W. Pakzad

Er spielte avancierte Rock-Musik mit der Band Magma und fühlte sich dem Erbe des Hot Club de France um Django Reinhardt genauso verpflichtet wie modernem swingenden Jazz. Er nahm Alben auf, die sich eher an der Fusion-Musik orientierten und ließ sich von den Klängen anderer Kulturen inspirieren – etwa der indischen. In den letzten Jahren komponierte Lockwood zunehmend aufwendige Werke, darunt er Violin-Konzerte und Opern.

 

 

© SWR 2, Jazztime, 12.5.2018

Playlist:

Didier Lockwood:
I Remember Alby/CD: Round About Silence
Didier Lockwood

George Gershwin/Ira Gershwin:
I Got Rhythm/CD: Tribute To Stéphane Grappelli
Didier Lockwood

Didier Lockwood:
Somewhere At East/CD: Globe-Trotter
Didier Lockwood

Didier Lockwood:
Zbiggy/CD: New World
Didier Lockwood

Didier Lockwood:
Somewhere At East/CD: Globe-Trotter
Didier Lockwood

Didier Lockwood/Raghunath Manet:
Last Wind/CD: Omkara
Didier Lockwood/Raghunath Manet

Didier Lockwood:
Anatole Bluess/CD: New York Rendez-Vous
Didier Lockwood

John Coltrane:
Impressions/CD: The Kid
Didier Lockwood

Didier Lockwood:
Storyboard/CD: Storyboard
Didier Lockwood

Didier Lockwood:
Yellowsphories/CD: Apesantar
Didier Lockwood

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