„Gassenhauer krawallgebürstet“ Der Komponist Gordon Kampe

In seinen Partituren stehen Vortragsbezeichnungen wie „immer feste druff“, „volle Möhre“ oder „knallhart und mit Krawallbürste“, er mag Zombie-Filme und kann sich für Puccini und Mahler genauso begeistern wie für Rudi Carrell.
Von Florian Heurich

Alles, was Gordon Kampe im täglichen Leben begegnet, fließt in seine Kompositionen mit ein, von den ganz banalen Geräuschen des Alltags über Populäres und Tagesaktuelles bis hin zu Beobachtungen in Kunst, Literatur und der musikalischen Vergangenheit. Dabei sind seine Werke einmal hoch politisch, ein anderes Mal voller skurrilem und makaberem Humor und dann wieder einfach nur emotional. Gordon Kampe amalgamiert in seiner Musik Dinge, die auf den ersten Blick nicht zusammenpassen, und zeigt sich dabei als origineller Geschichtenerzähler mit einem Hang zum Theatralischen.
Florian Heurich hat sich mit Gordon Kampe unterhalten und zeichnet das Porträt eines Komponisten, der zwar Alltägliches musikalisch verarbeitet, die Musik dabei aber immer als etwas Außergewöhnliches sieht.


http://xb4160.xb4.serverdomain.org/Musik/Gordon-Kampe.mp3
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© BR Klassik, Horizonte, 26.1.2021

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