Zum ersten Mal hat die Berliner Liedermacherin Dota Kehr auf ihrem aktuellen Album Texte einer anderen Autorin vertont: Mascha Kaleko. Ausschnitte aus „Kaléko“, aber auch einige ihrer bekannten Lieder, wird Dota im Funkhauskonzert präsentieren.

„Weil Deine Augen so voll Trauer sind,
und Deine Stirn so schwer ist von Gedanken,
lass mich Dich trösten, so wie man ein Kind in Schlaf einsingt,
wenn letzte Sterne sanken.“

Zeilen wie diese, voller Melancholie, Poesie und schlichter Menschlichkeit haben Musikerinnen und Musiker immer wieder gereizt, solche, aber auch heitere Gedichte von Mascha Kaleko zu vertonen. Bis heute haben die Verse der Lyrikerin weder ihre lyrisch-poetische Strahlkraft noch ihr emotionales und soziales Selbstverständnis verloren.

Eine folgenreiche „Begegnung“

Mehr durch Zufall lernte die Berliner Liedermacherin Dota Kehr die Gedichte der Lyrikerin kennen. Sofort von ihnen angetan, hat sie 17 davon für ihr aktuelles Album vertont. Da viele der Lieder als Duette aufgenommen wurden – u.a. mit Uta Köbernick, Alin Coen, Hannes Wader, Konstantin Wecker, Max Prosa und Felix Meyer – hat Dota für das heutige Funkhauskonzert Alin Coen und Max Prosa eingeladen.

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Dota & Gäste:
Dota Kehr – Gesang, Gitarre
Jan Rohrbach – E-Gitarre, Bass
Janis Görlich – Schlagzeug
Patrick Reising – Keyboards
Jonas Hauer – Keyboards, Akkordeon

Alin Coen – Gesang
Max Prosa – Gesang

© Deutschlandfunk Kultur, in Concert, 29.6.2020

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