Tatort-Komponist Klaus Doldinger über seine Band Passport und das neue Album „Motherhood“ – das es schon einmal gab, aber ganz anders.

Von Michael Schleicher

Herr Doldinger, das neue Album wird als „Standortbestimmung“ angekündigt. Wo verorten Sie sich?

Für einen Musiker, der weltweit unterwegs war, ist das eine schwierige Frage (Doldinger lacht). Letztendlich ist der Standort eines Menschen dort, wo er lange Zeit gelebt hat. Bei mir waren das viele Orte – und alle haben mich geprägt. Aber Deutschland ist mein Standort, gleichwohl mich in frühen Jahren die Verlockung erreichte, in die USA zu ziehen. Aber nicht zuletzt wegen des unterschiedlichen Kulturverständnisses habe ich es vorgezogen, hier zu bleiben.

Wo sehen Sie die Unterschiede?

Bei uns gibt es mehr Berührungspunkte zwischen der sogenannten E- und der U-Musik, zu der auch Jazz zählt.

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© Frankfurter Rundschau, Kultur, Musik, 9.5.2020

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