„Fluxus“ Von der Musikalisierung der Kunst Von Herbert Köhler

George Maciunas und John Cage waren die Initiatoren einer künstlerischen Richtung, die sich in den späten 1950er-Jahren nicht mehr durch Genregrenzen der Kultur einschränken lassen wollte.

Kunst sei Leben in seiner Totalität!

Damit war FLUXUS in der Welt: multimedial angelegt, alltagsbezogen, szenisch und musikalisch. FLUXUS brachte Kunst und Musik, Bild und Komposition, Hör- und Sehkunst neu zusammen.

Vielleicht lässt sich die künstlerische Schnittmenge von Optik, Akustik und Aktion durch FLUXUS auch als Kritik der letzten 150 Jahre Ästhetikgeschichte mit besonderem Fokus auf die Befreiungsidee von Raum und Zeit verstehen? Etwa, indem sie eine uralte, griechische Feststellung aktualisiert: panta rhei, alles fließt … oder eben Fluxus.

© SWR 2, Essay, 4.3.2019

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