Ella Fitzgerald war eine der bedeutendsten Jazzsängerinnen des 20. Jahrhunderts. Dabei wollte sie eigentlich Tänzerin werden. Aber bei einem Amateurwettbewerb im Apollo war sie so aufgeregt, dass sie lieber gesungen hat – und gewann.

Mit Thomas Mau

Vor allem bei ihren Konzerten demonstrierte Ella Fitzgerald ihre ganze Kunst des Gesangs. Sie verfügte über eine Fülle von Klangfarben und eine perfekte Intonation. Keine andere Jazzsängerin beherrschte es so souverän, lautmalerisch Silben ohne zusammenhängenden Sinn zu improvisieren. Eine Virtuosin des Scatgesangs. Auf dem Höhepunkt ihrer vokalen Fähigkeiten trat sie 25. April 1958 im Teatro Sistina in Rom auf. Eine Platte, die die Freude des Musikmachens feiere, schrieb ihr Biograph Stuart Nicholson. Und knapp zwei Jahre später – am 13. Februar 1960 – gab sie ein vielumjubeltes Konzert in der Deutschlandhalle in Berlin. Eine Erinnerung zu ihrem 100. Geburtstag am 25. April 2017.

Aufnahmen vom 25. April 1958 aus dem Teatro Sistina, Rom und vom 13. Februar 1960 aus der Deutschlandhalle, Berlin

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© WDR 3, Jazz & World, 25.4.2017

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