„Ein guter Soundtrack ist der, den man nicht hört.“ Das galt lange Zeit als vermeintliches Qualitätssiegel für Filmkomponisten. Ihre Musik musste dem Bild dienen; sie würzten die Liebesszene mit Geigenglissandi, den Weltuntergang garnierten sie mit Kontrabasswummern, und: die Musik durfte keinesfalls in den Vordergrund treten.

Doch mittlerweile führen die Soundtracks vieler Filme ein Eigenleben, werden von klassischen Orchestern in Konzertsälen dargeboten oder klingeln aus den Smartphones. Ein Blick in die Geschichte der Filmmusik zeigt, dass der Sound zum Film immer schon mehr war als die bloße musikalische Untermalung der Leinwand. Bereits in den Anfangsjahren der bewegten Bilder diskutierten Philosophen, Komponisten und Regisseure über den richtigen Umgang mit den Klängen. Und das hat sich bis heute nicht geändert.


http://xb4160.xb4.serverdomain.org/Musik/Filmmusik-Der-Sound-zum-Bild.mp3

Autor und Regie: Martin Trauner

© Bayern2, radioWissen, 16.2.2021

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