Seit Beginn der Corona-Krise hängt Johanna Bentz am Telefon. Eine App verbindet sie nach dem Zufallsprinzip mit Gesprächspartnern in aller Welt. Auch für Menschen aus Ghana, Russland, Aserbaidschan, Hong Kong oder den USA sind das Virus und seine Auswirkungen Thema Nummer eins.

In manchen Aspekten tickt die ganze Welt jetzt ähnlich. Dann aber wieder fallen die Perspektiven je nach Land, Regierung oder auch sozialer Lage sehr unterschiedlich aus. In fünf Phasen werden wir Ohrenzeugen dessen, was die Menschen weltweit bewegt.

 

Johanna Bentz, geboren 1982, studierte Regie für Dokumentarfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seit 2012 arbeitet sie als Autorin und Regisseurin für Film und Radio: „Faking War – wie die Nato mit zivilen Komparsen den Krieg trainiert“ (Dlf 2015), „Crisis what crisis“ (Essayfilm über Griechenland, 2015), „Die Verführungskünstler“ (Dokumentarfilm 2012), „Arme Bauern und globales Business“ (ARD-Radiofeature mit Veronica Frenzel, 2017). Zurzeit recherchiert sie über Forscher in aller Welt, die an der Pille für den Mann arbeiten.

© Deutschlandfunk, Feature, 5.5.2020

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