Der „Russische Waschsalon“ ist der größte unter den zahlreichen Fällen von Geldwäsche der letzten Jahre: Mit atemberaubenden Summen Schwarzgeld werden die reichen Staaten der Europäischen Union geflutet, in den Schwellenländern bluten die Staatskassen aus. Wer darüber berichtet lebt gefährlich.

Von Andrea Rehmsmeier

Gerüchte gab es schon lange. „Die Russen“ hätten das Geschäftsgebäude am Rande von München gekauft, so tuschelten die Anwohner, dort gehe es nicht sauber zu. Inzwischen geht auch das Bundeskriminalamt von einem bedeutenden internationalen Finanzskandal aus.

Die Spur führt mitten hinein in die Parallelwelt der Scheinfirmen, der korrupten Eliten und der dubiosen Kapitaltransfers. Die Gelder landen nach einem Zickzack durch Bankhäuser am Rande Europas in unscheinbaren Investitionen wie in dem Ort bei München.

Die europäischen Behörden stehen den illegalen Milliarden-Transfers ratlos gegenüber. Journalisten und Insider, die über Korruption und Geldwäsche berichten, zahlen einen hohen Blutzoll.

Manuskript PDF

Waschstraße Ost
Wie Schwarzgeld aus Russland Europa unterwandert
Von Andrea Rehmsmeier

Regie: Thomas Wolfertz
Es sprachen: Sigrid Burkholder, Wolf Aniol, Juan Carlos Lobo, Florian Seigerschmidt, Lisa Bihl und Justine Hauer
Ton und Technik: Gunther Rose und Oliver Dannert
Redaktion: Wolfgang Schiller
Produktion: Dlf 2019

© Deutschlandfunk, Feature, 27.4.2020

Danke, das Du meinen Beitrag kommentieren möchtest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.