Der amerikanische Schriftsteller Hubert Selby hat den amerikanischen Traum knapp verpasst: Er wurde mit seinen sehnsuchtsvollen Abgesängen ein anerkannter Autor – und abhängig von Alkohol und Drogen. 

Von Tabea Soergel und Martin Becker

In dem Roman „Letzte Ausfahrt Brooklyn“ hat er den New Yorker Stadtteil 1964 in eine Allegorie verwandelt: zum Abbild sozialer Unterschiede, sexueller Ausschweifungen und von Gewaltexzessen. Sein vielleicht berühmtestes Werk „Requiem for a Dream“ erschien 1978. Diesem Ende des Traums gehen die Autoren auf den Grund, indem sie mit dem Werk Selbys als geistigen Reiseführer das Brooklyn der Gegenwart erkunden.

Requiem für eine Stadt
Von Tabea Soergel und Martin Becker
Regie: Thomas Wolfertz
Mit: Rainer Frank, Sarah Franke, Susana Fernandes Genebra, Matthias Matschke, Anne Müller, Christoph Müller und Hagen Oechel
Ton: Kai Schliekelmann und Corinna Kammerer
Produktion: NDR/WDR 2015

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