Kann der Mensch, der dem Planeten so viel Schaden zugefügt hat, diesen einfach reparieren? Klima-Ingenieure stellen Rettungspläne vor, um die Katastrophe abzuwenden, befeuern dabei eine hocherhitzte Debatte um das Weltklima.

Klima-Ingenieure stellen ihre Rettungspläne vor, um eine drohende Katastrophe abzuwenden: Durch Solar Radiation Management soll die Erde einen Schutzschirm erhalten, Nano-Partikel-Schichten sollen eingebracht, unzählige Spiegel in der Ionosphäre platziert werden. Befürworter und Gegner eines solchen Climate Engineering befeuern die hitzige Debatte um das veränderte Weltklima, um „Selbstverbrennung“, „Wetterwaffen“, „Global Dimming“.

Kaum eine Fantasie löst wohl so viele Ängste, Allmachts- wie Untergangsfantasien, soviel Unwohlsein aus wie die, Menschen könnten am Himmel über unseren Köpfen herumschrauben.

Geht es dabei um Utopien, Dystopien, nüchterne Wissenschaft, politische Notwendigkeit? Stehen wir vor einem Paradigmenwechsel wie vor 200 Jahren, als folgenschwere Vulkanausbrüche gemeinsam mit der zunehmenden Kohleverbrennung den Blick auf den Himmel und seine Erscheinungen grundlegend veränderten?

Werner Cee und Bettina Obrecht tragen aktuelle Informationen zusammen und befragen Vertreter und Vertreterinnen aus wissenschaftlichen, militärischen und kirchlichen Einrichtungen nach Machbarkeit, Interessenlagen und Deutungen vom Menschen als Klima-Techniker.

 

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