Der dominikanische Musiker, Bandleader und Produzent Johnny Pacheco gehörte nicht nur 1964 zu den Gründern des legendären Salsa-Plattenlabels Fania Records, sondern initiierte wenige Jahre später auch die Gründung der Fania All Stars, der Speerspitze der Salsamusik.

Mit Hans W. Ewert

Während der Glanzzeit von Fania Records in den 1970er Jahren gehörten Koryphäen des Genres wie Celia CruzRuben Blades, Eddie Palmieri oder Tito Puente, und geistesverwandte Stars aus Jazz und Soul wie Billy Cobham und Stevie Wonder zu den Gästen auf den Veröffentlichungen des Labels. Die Auswahl an Musikern, die Pacheco für die verschiedenen Inkarnationen der All-Star-Band zur Verfügung standen, schien grenzenlos. Auf der Welle des Erfolgs ihrer Musik schien es auch für Fania All Stars keine geographischen Grenzen zu geben. Beim Zaire Festival in Kinshasa feierten 80.000 Besucher die afro-kubanischen Rhythmen der Superband, die 1973, nach einem umjubelten Auftritt im New Yorker Yankee Stadium, als „kulturell, historisch und ästhetisch wichtig und das Leben in den USA reflektierend und/ oder darüber informierend“, in die Liste des National Recording Registry aufgenommen wurde.


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© WDR 3, Jazz & World, 15.10.2018

 

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