Cristina Branco war schon immer für eine Überraschung gut und wird nicht umsonst auch als „Neo-Fadista“ bezeichnet. Elemente aus Jazz, Pop und Chanson mischt sie immer wieder in ihre Fado-Interpretationen ein und bricht mit kreativer Regelmäßigkeit die vermeintlichen Gesetze des klassische min Fado.

Mit Holger Beythien

Vor allem das Klavier spiele in der Entwicklung ihrer Musik eine wichtige Rolle, sagte sie einmal. Es mache „die Musik subtil und elegant. Und das ist der Unterschied zum Fado. Im Fado spielen alle Musiker ihre Instrumente so, als ob sie alleine alles überstrahlen müssten. Das Klavier aber bändigt uns und weist uns allen eine ganz bestimmte Stimme zu. Wir alle, und dazu zähle ich mich als Sängerin natürlich auch, müssen eine gewisse Rolle übernehmen, in jedem Lied, in jedem Konzert, auf jeder CD“. Zusammen mit dem Pianisten Mário Laginha und der hr-Big Band zeigte Cristina Branco in zwei Konzerten im Sendesaal des Hessischen Rundfunk wie souverän sie sich auch in Jazzgefilden bewegen kann.

Link zur Datei

Cristina Branco und die hr-Bigband:
Cristina Branco, Gesang
Mário Laginha, Klavier
hr-Bigband
Leitung: Mário Laginha

© Deutschlandfunk Kultur, In Concert, 29.7.2019

Danke, das Du meinen Beitrag kommentieren möchtest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.