Das Jazzfest Berlin ging vom 31.10. bis zum 3.11. über die Bühne. Zu den Stammgästen des Festivals gehören mittlerweile der Trompeter Ambrose Akinmusire, der in diesem Jahr mit seinem Programm „Origami Harvest“ zu Gast war und die französische Pianistin Eve Risser.

Mit Matthias Wegner

Die französische Pianistin Eve Risser ist keine Unbekannte mehr in Berlin. Die 1982 in Colmar geborene Musikern trat hier u.a. mit ihrem White Desert Orchestra und als Pianistin im Orchestre National de Jazz auf. Diesmal kam sie ganz alleine und gestaltete mit ihrem präparierten Klavier ein rauschhaftes Universum aus Tönen, Klängen und Rhythmen.

Link zur Datei – Beide Konzerte / Gezippt Kein Passwort

Eve Risser, Solo-Piano

Auch der US-amerikanische Trompeter Ambrose Akinmusire kennt keine Routine. Er sucht immer wieder nach neuen musikalischen Herausforderungen. In seinem Projekt „Origami Harvest“ verbindet er sein beseeltes und vielfarbiges Trompetenspiel nicht nur mit Rap und Poetry, sondern auch mit einem Streichquartett. Es handelt sich um ein sehr politisches, ambitioniertes Werk, das die Gewalt gegen Afro-Amerikaner thematisiert und entstand als Auftragskomposition für die Liquid Music Series in St. Paul und das Ecstatic Music Fest in Manhattan.

Ambrose Akinmusire: Origami Harvest

Ambrose Akinmusire, Trompete
Kokayi, Stimme
Sam Harris, Klavier
Justin Brown, Schlagzeug
Mivos String Quartet

„Jazzfest Berlin“ Haus der Berliner Festspiele
Aufzeichnung vom 02.11.2019

© Deutschlandfunk Kultur, In Concert, 11.11.2019

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