Erik Truffaz Quartet feat. Nya „Bending New Corners“

Der Trompeter Erik Truffaz hat Ende der 1990er Jahre sehr gekonnt Jazz mit HipHop und Drum ’n’ Bass verknüpft. 20 Jahren später bringt der Franzose diese Zeit noch einmal auf die Bühne.

In den 1990er Jahren gab es nicht wenige Musiker, die Jazz mit HipHop und später auch mit Drum’n’Bass zusammenbrachten. Der große Quincy Jones hatte es vorgemacht, im Verlauf der Jahre wurde das Ganze weiter ausformuliert z. T. mit wirklich gutem Ergebnis. Das galt für die New Yorker M-Base-Szene um Musiker wie Gary Thomas, Steve Coleman und Greg Osby und natürlich auch für Branford Marsalis und sein „Buckshot“-Projekt.

Geschmackvolle Verbindung von Jazz und Rap

Aber auch in Europa gab es jede Menge Hörenswertes. Zum Beispiel den Franzosen Erik Truffaz. Auf seinen Blue Note-Platten „The Dawn“ (von 1998) und vor allem „Bending New Corners“ (von 1999) hat er sehr geschmackvoll Jazz mit Rap und Drum ’n’ Bass verknüpft. Wichtiger Bestandteil seiner Band war der Rapper und Poet NYA, der immer wieder gezeigt hat, wie musikalisch und variabel der Sprachgesang sein kann.

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Erik Truffaz Quartet feat. Nya „Bending New Corners“

Erik Truffaz, Trompete
Benoît Corboz, Piano und Fender Rhodes
Marcello Giuliani, Bass
Marc Erbetta, Schlagzeug
Nya, Vocals

Cully Jazz Festival (Schweiz)
Chapiteau
Aufzeichnung vom 08.04.2019

© Deutschlandfunk Kultur, In Concert, 5.8.2019

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