Erdmöbel gehören – der Name spricht für sich – zu den originellsten Vertretern der aktuellen deutschsprachigen Musikszene. In ihren Songs vereinen sich kluge Einsichten, schräger Wortwitz und eine stilistische Offenheit, die immer für Überraschungen gut ist.

Gegründet wurde das Indiepop-Unternehmen vor zweieinhalb Jahrzehnten im westfälischen Münster. Lange schon sind Erdmöbel in Köln beheimatet. Der Großteil des üppigen Lied-Werkes geht auf Sänger und Gitarrist Markus Berges und E-Bassist Ekki Maas zurück, die Lennon/McCartney des Erdmöbel-Sounds. Berges, auch sonst ein rühriger Autor, liefert die Texte, deren Reichtum an Anspielungen, kruden Metaphern und absurden Wendungen jede Menge Raum zu Interpretationen bieten. Zwischendurch entdeckt Berges aber auch einen Reiz darin, eine Pressemeldung oder andere offizielle Verlautbarungen als Vorlage zu verwenden.

„Hinweise zum Gebrauch“ heißt das jüngste Album. Dessen Songs standen natürlich im Mittelpunkt des Bremen Zwei-Konzertes im Sendesaal, zu dem wir exklusiv Hörerinnen und Hörer geladen hatten. Die mit Bläsern zum Sextett erweiterte Band war glänzend aufgelegt – zum Ende des Konzertes wurden Erdmöbel von einem tanzenden Publikum gefeiert.

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© Bremen 2, Sounds In Concert, 15.9.2018

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