Er zählte zu den engsten Verbündeten und zu den Starsolisten von Duke Ellington: der Altsaxofonist Johnny Hodges. Mit seinem im Blues verwurzelten und gesangsnahen Spiel auf dem Instrument profilierte er sich als einer der großen Balladeninterpreten des Jazz.

Mit Bert Noglik

Johnny Hodges (1906 – 1970) begann zunächst unter dem Einfluss von Sidney Bechet, Saxofon zu spielen. 1928 schloss er sich dem Orchester von Duke Ellington an, dem er – mit Ausnahme einer Unterbrechung von wenigen Jahren – bis zu seinem Tod angehörte. Neben Aufnahmen, die unter dem Namen Ellingtons veröffentlicht wurden, finden sich auch solche, die Johnny Hodges mit eigenen Bands realisierte – jedoch zumeist mit Musikern aus dem Ellington-Umkreis. Im Alltagsleben eher wortkarg und introvertiert, überzeugte der Altsaxofonist als ein melodisch erfindungsreicher Musiker mit starker Mitteilungskraft.

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© WDR 3, Jazz & World, 7.11.2017

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