Rückblicke sind in der Musik nicht ungewöhnlich. Manche Komponistinnen und Komponisten beziehen sich bewusst auf ein Vorbild, andere befinden sich in eher unbewusster Tradition. Eivind Buenes Verhältnis zu Älterem ist distanzierter.

Für den Norweger sind Klänge nicht nur bloße Klänge. Sie sind eingebunden in Kontexte, auch in besondere Konstellationen, die einer kritisch-objektiven Sichtung bedürfen. Einen „melancholischen Konzeptualismus“ könnte man das nennen; Eivind Buene zieht dagegen den Begriff „Klang-Archäologie“ vor. Torsten Möller stellt den norwegischen Komponisten vor.

© SWR 2, JetztMusik, 13.1.2020

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