Der Schweizer Cellist Alfred Zimmerlin ist Improvisator und Komponist. Improvisation und Komposition – für ihn sind das zwei getrennte Sphären, die er gleichwertig schätzt – und die sich indirekt über Umwege durchaus beeinflussen können.

Von Nina Polaschegg

Auch wenn die Klangsprachen seiner Schaffenswelten durchaus unterschiedlich sein können. Zumal Alfred Zimmerlin nie für sich selbst als Interpret komponiert. Eine Ausnahme jedoch gibt es, ein langjähriges Projekt des Musikers, in dem Improvisation und Komposition aufeinander treffen: „Karl ein Karl“ mit dem Gitarristen Michel Seigner und dem Kontrabassisten Peter K. Frey. Als freier Improvisator schätzt Alfred Zimmerlin hochvirtuose Energie ebenso wie feine Klangtexturen, langjährige Zusammenarbeiten wie spontane Begegnungen.

Harald Kimmig/Daniel Studer/Alfred Zimemrlin:
Klerus Har
Harald Kimmig, vl
Daniel Studer, kb
Alfred Zimmerlin, vc

Wolfram Berger/Peter Schweiger:
Ritornello/Recitativo secco: Wenn es etwas gibt/Toccata
Wolfram Berger/Peter Schweiger
Wolfram Berger/Peter Schweiger/Sprecher: KARL ein KARL
Peter K Frey, kb
Michel Seigner, git
Alfred Zimmerlin, Vc

Flo Stoffner/Alfred Zimmerlin/David Meier:
Sayonara Noriko
Flo Stoffner, e-git
Alfred Zimmerlin, e-Vc
avid Meier, dr

Robert Dick/Uli Johannes Kieckbusch/Alfred Zimmerlin:
Carl Counter Meets Philipp Point at Emanuel’s & Escher and Doppler Fans Meet at Phil’s
Robert Dick, fl
Uli Johannes Kieckbusch, p
Alfred Zimmerlin, vc

Harald Kimmig/Daniel Studer/Alfred Zimmerlin:
Cloudless Sky And The Sun
Harald Kimmig, vl
Daniel Studer, kb
Alfred Zimmerlin, vc

Alfred Zimmerlin:
Spaziergang in der Abenddämmerung
Christian Buck, git
Christian Wolfarth, perc

Alfred Zimmerlin:
Streichquartett, daraus: Fatrasie. Hommage à Jürg Wyttenbach, 14 Momente und ein Faden
Arditti Quartett

© SWR 2, NOWJazz, 27.5.2017

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