Noch nie während ihrer 72-jährigen Geschichte stand die Weltgesundheitsorganisation vor einer derart dramatischen Herausforderung wie der Covid-19-Pandemie. Doch genau für eine solche Situation wurde sie gegründet. Hat die WHO in der Corona-Krise versagt?

Von Christian Buckard und Daniel Guthmann

Die Corona-Krise zeigt, wie wichtig ein globales System der Vorwarnung und der Bekämpfung von Pandemien ist. Um jene Institution, die genau dafür zuständig ist, die WHO, sind Kontroversen entbrannt.

Donald Trump behauptet, die WHO habe kläglich versagt, weil sie zu spät vor dem Virus gewarnt habe. Die USA sind inzwischen aus der WHO ausgetreten. Andere beklagen, dass die Erfahrungen Taiwans, das bei der Covid-19-Bekämpfung sehr erfolgreich ist, nicht stärker berücksichtigt werden – auf politischen Druck Chinas hin.

Das Feature geht den Fragen nach, inwieweit das Krisenmanagement der WHO bis Juli 2020 funktioniert hat, wie ihre Empfehlungen zustande kommen und mit welchen politischen und strukturellen Schwierigkeiten sie zu kämpfen hat.

Dr. WHO auf dem Drahtseil
Die Weltgesundheitsorganisation im Spannungsfeld der Großmächte
Von Christian Buckard und Daniel Guthmann

Regie: Matthias Kapohl
Es sprachen: Ulrike Schwab, Valentin Stroh und Jochen Langner
Ton und Technik: Wolfgang Rixius und Anton Blank
Redaktion: Wolfgang Schiller
Produktion: Deutschlandfunk/SWR/ORF 2020

© Deutschlandfunk, Feature, 15.9.2020

Christian Buckard, geb.1962, freier Journalist, wohnt in Berlin und macht seit 15 Jahren Radio-Features. 2012 erhielt er (zusammen mit Daniel Guthmann) den Deutsch-Französischen Journalistenpreis für das Feature „Ma grande, meine Liebe, mein Leben!“ (SWR/RBB/NDR 2011). 

Daniel Guthmann, geb. 1965, freier Autor und Regisseur für Radio, Film und Fernsehen. Studium der Philosophie und Romanistik in Berlin und Paris. Lebt in Köln.

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