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Douglas Dare über Vaterliebe, gefälschte Gefühle und sein neues Album „Aforger“

Als Kind eines Bauern hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man wird selbst Bauer, oder man lässt es bleiben. Aber nur ein bisschen Bauer sein, das geht nicht.

„Es ist ein absolut persönliches Album geworden und meiner Meinung nach direkter und mutiger. Ich erzähle unmittelbar aus meinem Gefühlsleben. Was den Klang angeht, fühlt es sich erwachsener an. Die Songs sind komplexer geworden, nicht zuletzt durch den Chor und das Bläserensemble.“

„Einen Tag nachdem das Video veröffentlicht wurde, hab ich es ihm geschickt. Er hat mich angerufen, obwohl er mich eigentlich nie anruft. Er sagte, der Song sei sehr intensiv und er fände ihn gut. Mich hat das gefreut. Ich bin eben schwul, und mein Vater hat sich wohl nicht unbedingt einen schwulen Sohn gewünscht. Umso froher bin ich, dass ich erkannt habe, wer ich bin und nun so leben kann, wie ich möchte.“

© Das Filter, 17.10.2016 • SOUNDS – Text: Matthias Hummelsiep

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