„Die Zerbrechlichkeit der Gegenwart“ Zum 75. Geburtstag des griechisch-französischen Komponisten Georges Aperghis

Der Sohn des Bildhauers Achille Aperghis und der Malerin Irène Aperghis bildete sich weitgehend autodidaktisch als Maler und Komponist aus. Seit 1963 lebt er in Paris. Aperghis studierte autodidaktisch Musik und Malerei. Von Susann Krieger

Begegnungen mit dem Dirigenten Konstantin Simonovitch, dem Ensemble Instrumental Paris und der Schauspielerin Edith Scob brachten ihn mit musikalischen Kreisen und der Theaterwelt in Kontakt; zudem beeindruckten ihn Kompositionen von John Cage und Mauricio Kagel. 1976 gründete er die multimediale Theatergruppe Atelier Théâtre et Musique (ATEM) in Paris, deren oft mit absurden Elementen arbeitenden Aufführungen vom gesellschaftlichen Alltag inspiriert sind und erst während der Proben entstehen. Aperghis hat mehr als einhundert sehr persönliche und nicht klassifizierbare Werke – frei von allen institutionellen Zwängen – komponiert.
Der griechische Komponist Georges Aperghis feierte am 23. Dezember seinen 75. Geburtstag. Zu diesem Anlass wiederholen wir ein Porträt aus dem Jahr 2015.


http://xb187.xb1.serverdomain.org/radio/musik/Georges-Aperghis-75.mp3

© BR Klassik, Horizonte, 29.12.2020

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