Lalo Schifrin – Oder: Wie man zwischen den Stühlen leben und dennoch auf der großen Welle surfen kann.

Mit Christian Scheib.

Klavierschüler von Daniel Barenboims Vater in Buenos Aires, Kompositionsstudent von Olivier Messiaen in Paris, Jazzorchester-Leiter mit Gato Barbieri in der Band, im Quintett von Dizzy Gillespie Pianist, Komponist, Arrangeur; Pianist mit Astor Piazzolla, Ella Fitzgerald, Sarah Vaughan, Stan Getz, Eric Dolphy und Count Basie: Und als ob das alles noch nichts gewesen wäre, beginnt dann erst jene Karriere, für die er in Wahrheit weltberühmt ist, seine Karriere als Filmmusikkomponist.

„Bullit“ und „Dirty Harry“ Ende der ’60er-Jahre gaben den markig-jazzigen Anstoß, dem noch jahrzehntelange weitere Erfolge mit Dutzenden Filmmusiken folgen sollten. Als der 1932 geborene Lalo Schifrin 2012 das letzte Mal in Wien war, um den Max Steiner Award entgegenzunehmen, hat er Christian Scheib aus seinem Leben erzählt.

© Ö1, 13.1.2019

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