Unter den Großen der Moderne des Jazz gehörte Paul Bley (1932-2016) gehörte zu den weitgehend Übersehenen, ein Musiker, der mit der Ökonomie seines Spiels tiefen Eindruck hinterließ.

Mit Stefan Hentz

Als Pianist sammelte der am 10. November 1932 in Montreal geborene Hyman Paul Bley seine ersten Meriten, als ihn Oscar Peterson als Vertretung für einen Gig in der Alberta Lounge in Montreal vorschlug. Bley war da gerade 17. Bald darauf entwickelte der junge Pianist ausgesprochen avantgardistische Neigungen und ging als ein Meister der Struktur in die Annalen des freien Jazzein. Als Pianist vereinte Bley profunde Kennerschaft, präzises Hörvermögen und virtuose Reduktion in einem kristallin klaren Sound. Häufig stützte er sich auf die Kompositionen von Carla Bley, seiner ersten Frau, und schuf an der Grenzscheide zwischen Improvisation und Komposition einzigartige Klanggebilde, die schon lange zum Kanon der jüngeren Jazzgeschichte gehören.

http://xb187.xb1.serverdomain.org/radio/musik/PaulBley.mp3
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