„Unterwegs in der Stadt, die ich gut zu kennen glaube. Bald weiß ich, dass ich mich täusche. Was ich noch kenne, sind Erinnerungen an die Stadt.“ (Jürgen Becker)

Drei Jahre streift der Radiomacher Karl-Heinz Stevens mit Mikrofon und Audiorecorder durch Köln und zeichnet eine Vielzahl von Geräuschen und akustischen Erfahrungen auf. Drei Jahre Fieldrecording in einzigartigen Stadträumen erzählen uns eine ganz eigene Klanggeschichte. Der Sound der Stadt, die Glocken, die Brücken, der Verkehrslärm, der Dialekt werden durch Schnitt und Montage rhythmisiert und verdichtet zu einer akustischen Landschaft. Parallel dazu beschreibt der Schriftsteller Jürgen Becker in poetischen Notaten das Köln der Kriegs- und unmittelbaren Nachkriegsjahre. Seine Erinnerungen an Kindheitsmomente, die bruchstückhaften Inbilder und tastenden Selbstvergewisserungen treten in einen produktiven Dialog mit dem Klang der Gegenwart. ,Die Stadt und die Stimmen’ entfaltet ein reiches radiophones Repertoire und schärft so unsere Wahrnehmung für die Erfahrungsräume einer Stadt.

„Die Stadt und die Stimmen“
Hörstück von Karl-Heinz Stevens mit Texten von Jürgen Becker
Sprecher: Jürgen Becker
Musikalische Mitwirkung: Meike Herzig (Flöte), Christoph Schumacher (Taiko-Trommel), Felix Stevens (Bariton), Dominik Susteck (Orgel), Caroline Thon (Saxofon)
Realisation: Karl-Heinz Stevens

Produktion: Autorenproduktion im Auftrag des Dlf 2019
Redaktion: Sabine Küchler
Länge: 48’49
Ursendung

© Deutschlandfunk, Hörspiel, 12.11.2019

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