„Die Söhne der Großen Bärin“ Eine Lange Nacht der Blutsbrüderschaft

„Wenn man doch ein Indianer wäre, gleich bereit, und auf dem rennenden Pferde“, seufzte Franz Kafka sehnsuchtsvoll. Und Heiner Müller konstatierte gar: „Deutscher sein heißt auch Indianer sein.“

Von Sabine Weber und Mirko Heinemann

Deutsche und Indianer – das ist eine nur auf den ersten Blick ungewöhnliche Liaison.

Unzählige Deutsche reisten in das Land der indianischen Völker, sei es in der Fantasie auf den Spuren der Schriftsteller Karl May und Liselotte Welskopf-Henrich, sei es ins real existierende Amerika als Auswanderer, Forscher, Künstler oder Draufgänger.

Und einige Indianer kamen auch nach Deutschland: als Teilnehmer von Völkerschauen und Zirkusvorstellungen, als amerikanische GIs oder einfach, um hier zu leben. Zahllos sind die Geschichten von Verbindungen zwischen Elbe und Rio Grande.

Diese Lange Nacht folgt den Fährten und erkundet das Faszinosum vom „Indianer-Sein“. Und beantwortet die Frage was es mit der „Blutsbrüderschaft“ zwischen Indianern und Deutschen auf sich hat.

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© Deutschlandfunk, Lange Nacht, 26.8.2017

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