Die Nachtstudio-Diskussion „Arm und krank?“ Soziale Ungleichheit in der Corona-Pandemie

Mit Thomas Kretschmer diskutieren Soziologin Mona Motakef, Historiker Malte Thießen und Gesundheitssoziologe Morten Wahrendorf.

Zu Beginn der Corona-Pandemie war ein oft gehörter Satz: Vor dem Virus sind alle gleich. Doch schon bald zeigte sich, dass das nicht stimmt. Die Gefahr an Covid-19 zu erkranken ist für arme Menschen deutlich höher als für Wohlhabende. Gleichzeitig sind arme Menschen im Durchschnitt stärker betroffen von den Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus.
Historisch betrachtet ist das kein neuer Befund. Schon immer haben epidemische Krankheiten die Armen und Ärmsten härter getroffen als die Reichen. Allerdings waren vergangene Epidemien wie etwa die Cholera im 19. Jahrhundert Auslöser für gesellschaftliche Veränderungen und Verbesserungen. Wie ist das in unseren Tagen? Warum genau trifft Corona die Armen härter als die Reichen? Und was lässt sich für die ganze Gesellschaft aus diesen Analysen lernen?

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