Agnes Obel ist der zarteste Popstar Berlins. Ein Gespräch über Kontrolle, Kopenhagen und Songwriting als Selbstschutz.

 

Frau Obel, Ihr neues Album erscheint in Europa bei der Deutschen Grammophon und bei Blue Note in den USA, zwei der wichtigsten Labels der Welt. Denken Sie manchmal: Jetzt habe ich es geschafft?
Um ehrlich zu sein, sehe ich die Musik immer noch nicht als Beruf. Ich kann nur sagen: Immer wenn ich Klavier spiele, fühle ich mich sicher. Wenn ich mich ein, zwei Tage zurückziehen kann, alles ruhig wird, dann sage ich zwar, dass ich „arbeite“. Aber für mich ist es, als würde ich meine Festplatte defragmentieren. Manchmal fühle ich mich, als wäre ich mehr ich selbst in der Musik als in der Realität….

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© Der Tagesspiegel, Kultur, 18.2.2020

 

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