Schon in den 1950er-Jahren war er ein Aktivposten der amerikanischen Jazzszene. Mal Waldron, Hauspianist und künstlerischer Leiter beim Label Prestige, verantwortete im Hintergrund rund 200 Aufnahme-Sessions.

Von Hans-Jürgen Schaal

Er arbeitete mit Charles Mingus, John Coltrane und Eric Dolphy und spielte provokant kantig. Nach einer schweren Krise ging er 1969 nach Europa. Das Klavierspielen musste er sich damals ganz neu beibringen. Der „zweite“ Mal Waldron klang noch sperriger, noch abenteuerlicher als früher. Seine strenge, eigenwillige Stilistik wurde ein wichtiger Orientierungspunkt im Euro-Jazz.

© SWR 2, Jazztime, 1.2.2020

Playlist:

Charles Mingus:
Pithecanthropus Erectus/CD:Pithecanthropus Erectus
Charles Mingus

Mal Waldron:
Reiteration/CD: Coolin‘
Teddy Charles

Mal Waldron:
Dee’s Dilemma/CD: Mal One
Mal Waldron Quintet

Mal Waldron:
Status Seeking/CD: The Quest
Mal Waldron

Mal Waldron:
Miles And Miles Of Blues/CD: Mal Waldron Plays The Blues
Mal Waldron

Mal Waldron:
Happiness/CD: Moods
Mal Waldron

Billy Strayhorn:
Johnny Come Lately/CD: Sempre Amore
Mal Waldron/Steve Lacy

Mal Waldron:
Soul Eyes/CD: One Upmanship
Mal Waldron

 

 

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