Medien Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist bei vielen schnell geäußert. Man sollte nur aufpassen, dass man die richtige Studie zur Hand hat.

Von Nora Frerichmann 

Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk rauszuhauen war vielleicht nie einfacher: vergleichsweise hoher Rundfunkbeitrag, zu viel Krimi und Talk, viel Geld für Sportrechte, seichte Unterhaltung in der Primetime, während rechercheintensive Dokus oft erst nachts laufen – als würden sie bei Kontakt mit Sonnenlicht zu Staub zerfallen. Ein Report des Oxforder Reuters Institute for the Study of Journalism zur Nutzung der Nachrichtenangebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Europa wirkte nun wie ein Brennglas, unter dem vor allem der Bezug zu den tatsächlichen Zahlen in Flammen aufging…

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© der Freitag, Ausgabe 39, 2019

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