Ockerfarben, hellblau, grasgrün – wenn Töne eine Farbe besäßen, dann wären die Lieder von Luna Monti und Juan Quintero mit den Pinselstrichen ihrer argentinischen Heimat gezeichnet. Von den rosa-leuchtenden Felsen Humahuacas bis hin zum bunten Cerro Azul.

Mit Cecilia Aguirre

Stimmen im Einklang. Luna Monti aus Buenos Aires und Juan Quintero aus Tucumán sind in den familiären „Peñas“, den volkstümlichen Liederabenden in Kneipen, groß geworden und gehören zu der Generation, die die Großen der argentinischen Volksmusik, Figuren wie Cuchi Leguizamón, Leda Valladares oder die Brüder Nuñez, noch hautnah miterlebt hat. Nun bilden die frühen Besuche der dörflichen Bühnen das Wurzelwerk ihrer selbstgeschriebenen Lieder. Eine subjektive poetische Gedankenwelt verbindet das Singersongwriter-Duo mit den Versen anonymer Texter. So ist ihr Neo-Folklore die Suche nach dem, was aus der Vergangenheit für das argentinische Volk in der Gegenwart wertvoll sein kann. Moderne neben traditionellen Klängen lassen viel spielerischen Raum für diese Erkundung.


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© WDR 3, Jazz & World, 4.4.2018

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