„Das Universum aus der Raute“ Neue Werke für die Instrumente des amerikanischen Komponisten Harry Partch

Harry Partch war eine Ausnahmefigur in der Musik des 20. Jahrhunderts. Der Amerikaner komponierte auf Basis einer mikrotonalen Theorie mit 43 Tönen pro Oktave. Er schrieb deshalb ausnahmslos für ein eigens entwickeltes Instrumentarium, das diese besondere Stimmung abbilden konnte.

Von Hubert Steins

Diese eigentümlichen Klangerzeuger standen einer Aufführung seiner Werke auf internationalem Parkett im Wege, inzwischen aber existieren in Köln Nachbauten, die für das Ensemble Musikfabrik entstanden sind. Um nun die Instrumente aus einer ausschließlich Partchs Werken gewidmeten Aufführungspraxis heraus zu führen, initiierte das Ensemble Musikfabrik Kompositionsaufträge. Die Sendung stellt einige dieser neuen Werke für Partch-Instrumente vor.

© SWR2, JetztMusik, 18.6.2018

Eine Antwort von ...

  1. Ich bin ein großer Partch-Fan. Die Idee für neue Werke für Partch’s ureigene Instrumente finde ich spannend. Allerdings habe ich ein ähnliches Gefühl dazu, wie bei neuen Werken für das Gamelan-Orchester – diese Werke müssen sich automatisch an den Werken messen lassen, für die sie konzipiert wurden, und ich habe bislang noch kein Gamelanwerk außerhalb balinesischer ode javanischer Tradition gehört, das mich so wie diese bewegt hätten. Mal hören… Danke pf!

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